Moin, ich bin Mambo.

Hinter Mambo stecke zunächst einmal ich. Ich habe das Unternehmen 2020 gegründet und aus meiner langjährigen Arbeit in der Jugendhilfe und meiner Weiterbildung zum zertifizierten Erlebnispädagogen heraus aufgebaut.

Die Idee dahinter war eigentlich ziemlich einfach. Menschen sollen nicht nur über Dinge reden oder etwas erklärt bekommen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, Dinge selbst zu erleben.

 

Heute ist Mambo längst mehr als das, womit ich damals angefangen habe. Aus einem Ein-Mann-Unternehmen ist ein Team geworden, mit dem ich gemeinsam ganz unterschiedliche erlebnispädagogische Angebote umsetze. Dabei arbeiten wir nicht nur in Ostfriesland, sondern regelmäßig auch im Harz und in Nordrhein-Westfalen. In den vergangenen Jahren durften wir bereits mehr als 10.000 Menschen mit unserer Arbeit erreichen.

 

Mein Team

Unser Team ist bunt gemischt – und genau das finde ich gut. Bei uns arbeiten pädagogische Fachkräfte, Sozialpädagogen, angehende Grundschullehrer, Menschen aus der Jugendhilfe, Mitarbeiter mit tiergestütztem Hintergrund und auch Quereinsteiger. Manche bringen eine klassische pädagogische Ausbildung mit, andere haben sich über viele Jahre praktische Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen angeeignet. Für mich ist nicht entscheidend, wie viele Zertifikate jemand hat. Fachwissen und Sicherheit sind natürlich wichtig. Genauso wichtig sind für mich aber Persönlichkeit, Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein, Menschenkenntnis und die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Menschen und Gruppen einzustellen. Natürlich sollte man das, was man macht, auch gerne machen. Deshalb schauen wir bei neuen Settings gemeinsam. Wer hat Lust darauf? Wer passt zu dieser Gruppe? Wer kann seine Stärken hier am besten einbringen? Denn jeder Mensch in unserem Team hat andere Fähigkeiten. Genau diese Unterschiedlichkeit nutzen wir.

Meine Aufgabe ist dabei, die Fäden zusammenzuhalten, Konzepte zu entwickeln, Abläufe zu organisieren und die fachliche Verantwortung zu tragen. Aber Mambo funktioniert nur gemeinsam mit meinem Team.

 

Unsere Philosophie – Verstehen ist nicht ohne Erleben wirklich. –

Dieser Satz beschreibt ziemlich gut, warum ich Erlebnispädagogik so wichtig finde. Es gibt Dinge, die kann man erklären und es gibt Dinge, die versteht man erst wirklich, wenn man sie selbst erlebt hat. Wer sich schon einmal den kleinen Zeh am Bettpfosten gestoßen oder vielleicht sogar gebrochen hat, weiß, was ich meine. Man kann beschreiben, wie es sich anfühlt – aber wer es selbst erlebt hat, braucht eigentlich keine Erklärung mehr. Genauso ist es mit Teamarbeit, Vertrauen, Kommunikation, Verantwortung, Mut oder dem Umgang mit Grenzen und Scheitern. Wir können darüber sprechen. oder wir können Situationen schaffen, in denen Menschen diese Dinge selbst erleben.

 

Aus Worten werden Erfahrungen.

Wenn eine Gruppe gemeinsam eine Herausforderung lösen muss, wird Teamarbeit konkret. Wenn ich mich beim Klettern auf einen anderen Menschen verlassen muss, wird Vertrauen spürbar und wenn etwas nicht funktioniert, die Gruppe einen neuen Weg findet und es am Ende doch schafft, wird aus Durchhaltevermögen eine echte Erfahrung. Das ist für uns Learning by doing.

 

Der Blick auf die Stärken

Wir versuchen grundsätzlich, nicht zuerst darauf zu schauen, was jemand nicht kann, sondern auf das, was jemand kann. Dafür gibt es ein einfaches Beispiel: Wenn ein Kind ein Diktat mit 100 Wörtern schreibt und drei Fehler macht, kann man sich auf die drei Fehler konzentrieren, oder man kann feststellen, das 97 Wörter richtig waren. Ich entscheide mich für die 97. Diese Haltung ist auch in unseren Settings wichtig. Nicht jeder muss laut sein. Nicht jeder muss vorne stehen. Nicht jeder muss jede Herausforderung mitmachen. Auch der ruhige Teilnehmer ist Teil der Gruppe. Auch jemand, der sich wenig zutraut, bringt Stärken mit. Deshalb gilt für unsere Arbeit, alles kann – nichts muss.

 

Wir leben das auch privat

Mit meiner Frau, unseren drei Kindern und unserer Pudeldame Matilda lebe ich vieles von dem, was für mich auch Erlebnispädagogik ausmacht. Wir sind gerne draußen, probieren Dinge aus, sind gemeinsam unterwegs und erleben, dass nicht immer alles nach Plan funktioniert. Kinder dürfen ausprobieren, Fehler machen, Lösungen suchen und selbst herausfinden, was möglich ist. Genau dieses Vertrauen, dieses Zutrauen und die Freude am gemeinsamen Erleben sind für mich ein wichtiger Teil von Mambo.

 

Die Momente, die bleiben

Am Ende geht es für uns gar nicht darum, ob jemand noch genau weiß, welche Methode wir an welchem Tag gemacht haben. Es geht um die Momente, an die man sich später gerne zurückerinnert. Um das Erlebnis, bei dem plötzlich alle zusammengehalten haben. Den Moment, in dem jemand etwas geschafft hat, was er sich vorher nicht zugetraut hat.
Das gemeinsame Lachen, weil etwas völlig anders gelaufen ist als geplant. Vielleicht sitzen diese Menschen irgendwann Jahre später zusammen und einer sagt:

„Weißt du noch damals bei Mambo …?“

Wenn aus einem Erlebnis eine schöne Erinnerung wird, die bleibt, dann haben wir ziemlich viel richtig gemacht.

Leitlinien meiner Arbeit

  • Stärken fördern

    Ich möchte den Blick nicht zuerst darauf richten, was jemand nicht kann, sondern auf das, was bereits da ist.

    Jeder Mensch bringt eigene Stärken, Erfahrungen und Fähigkeiten mit. Sich dieser bewusst zu werden und sie einzusetzen, ist nicht nur für den Einzelnen wertvoll – auch die gesamte Gruppe profitiert davon.

    Meine Aufgabe ist es, Situationen und Herausforderungen zu schaffen, in denen diese Stärken sichtbar werden und genutzt werden können. Dabei geht es nicht darum, Menschen an ihre Grenzen zu bringen, sondern ihnen zu zeigen, was in ihnen steckt und was sie gemeinsam erreichen können.

    Denn manchmal braucht es gar nicht mehr Können, sondern einfach die richtige Gelegenheit, es zu entdecken.

  • Respektvolles Miteinander

    Respektvoll miteinander umzugehen, klingt selbstverständlich. Doch was bedeutet Respekt eigentlich – und wo beginnt die persönliche Grenze des anderen?

    Für mich beginnt Respekt damit, anderen wirklich zuzuhören, sie ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben. Fragen, Anregungen und unterschiedliche Meinungen sind ausdrücklich willkommen. Jeder darf aussprechen, jeder darf seine Sichtweise einbringen und jeder darf auch sagen, wenn ihm etwas zu viel wird.

    Dabei geht es nicht nur darum, Regeln aufzustellen. Respekt muss vorgelebt werden. Deshalb begegne ich den Teilnehmer offen, ehrlich und auf Augenhöhe und erwarte dieselbe Haltung auch innerhalb der Gruppe.

    So entsteht ein Klima, in dem man sich sicher fühlen, Vertrauen entwickeln und gemeinsam etwas erleben kann. Denn echte Gemeinschaft funktioniert nur dort, wo jeder Mensch mit seinen Stärken, Grenzen und seiner Persönlichkeit gesehen und respektiert wird.

  • Learning by doing

    „Verstehen ist nicht ohne Erleben wirklich.“

    Dieser Gedanke von Kurt Hahn beschreibt ziemlich genau, worum es bei unserer Arbeit geht. Wir wollen nicht nur erklären, wie Teamarbeit, Vertrauen, Kommunikation oder der Umgang mit Herausforderungen funktionieren. Wir wollen, dass Menschen es selbst erleben.

    Ob alleine oder als Gruppe: Die Teilnehmer bekommen Aufgaben, müssen Lösungen finden, Entscheidungen treffen, miteinander kommunizieren und manchmal auch über den eigenen Schatten springen. Dabei entstehen Erfahrungen, die sich nicht einfach aus einem Gespräch oder einer theoretischen Erklärung ergeben.

    Anschließend schauen wir gemeinsam darauf: Was ist passiert? Was hat funktioniert? Wo lagen Schwierigkeiten? Und was können wir daraus mitnehmen?

    Durch das bewusste Verlassen der eigenen Komfortzone werden Erfahrungen oft intensiver und bleiben länger im Gedächtnis. Dabei gilt immer: Alles kann – nichts muss. Die Herausforderung darf fordern, aber sie muss sich für den Einzelnen richtig anfühlen.

    Denn am Ende geht es nicht darum, eine Aufgabe irgendwie zu bewältigen. Es geht darum, etwas selbst erlebt zu haben – und dadurch wirklich zu verstehen.

  • Freiwilligkeit

    Jede Gruppe ist anders. Und auch jeder Mensch bringt unterschiedliche Erfahrungen, Stärken und persönliche Grenzen mit. Deshalb kann eine Herausforderung für den einen genau richtig und für den anderen bereits zu viel sein.

    Bei uns gilt deshalb das Prinzip „Challenge by Choice“: Jede entscheidet selbst, welcher Herausforderung er oder sie sich stellen möchte.

    Wir schaffen den Rahmen, geben Impulse und ermutigen dazu, sich etwas zuzutrauen. Wie weit jemand dabei geht, entscheidet jeder selbst.

    Denn echte Erfahrungen entstehen nicht dadurch, dass jemand zu etwas gezwungen wird. Sie entstehen dann, wenn man sich bewusst dafür entscheidet, etwas auszuprobieren – vielleicht auch einmal über den eigenen Schatten zu springen.

    Alles kann – nichts muss.

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